Greenpeace fordert grundsätzlich (zu bestehenden Nationalparks)

  • In den Nationalparks muss die Forschung und Beobachtung natürlicher Prozesse, insbesondere die Borkenkäferausbreitung noch weiter erforscht werden, um auch für die Wirtschaftswälder unter den klimatischen Veränderungen Erkenntnisse für den zukünftigen Waldbau zu erhalten.

 

 

 

Greenpeace fordert besonders von Tschechien zum Nationalpark Šumava

  • Im Nationalpark Šumava muss ein verbindlicher Stufen-Plan erstellt werden, um bis zum Jahr 2021 die Naturzone I von 13% auf 75% der Fläche auszuweiten. Dazu gehört die schnelle Vernetzung der 135 Teilflächen zu einigen wenigen großflächigen Naturzonen.
  • Der Nationalpark Šumava braucht eine klar ausgewiesene Randzone III als Pufferzone zu angrenzenden Wirtschaftswäldern sowie zu den im NLP liegenden Gemeinden.
  • Auf der Fläche der Kernzone (42.224 ha) des UNESCO Biosphärenreservats Šumava ist die Borkenkäferbekämpfung sofort einzustellen. Die Biosphärenreservats-Kernzonen, die im Nationalpark Šumava liegen, sind sofort als Naturzone I auszuweisen.

 

Was können Sie tun?

1. Schreiben Sie an die Umweltminister und fordern Sie diese auf, die internationalen Regeln für Nationalparks schnellst möglich umzusetzen und auf 75% der Fläche eine Naturzone einzurichten sowie die Borkenkäferbekämpfung auf die Randzone zu beschränken.

Umweltminister in Tschechien - Richard Brabec: Adresse: Ministerstvo životního prostředí Vršovická 65, Praha 10, 100 10, Tschechische Republik Fax: +420-2-6731-0308, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Offener Brief der Umweltverbände an Dr. Marcel Huber (Bayerischer Umweltminister bis Sept. 2014) und dessen Antwort

Update November 2019:

der Kommunale Nationalparkausschuss hat ende Oktober beschlossen, die Naturzone um 869 ha zu erweitern. Somit sind jetzt 72,3 % als Naturzone ausgewiesen - Das Ziel von 75 % ist fast erreicht!

Machen Sie doch mal Urlaub im Nationalpark und stärken dabei die Betriebe der Nationalparkpartner: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/index.htm. Dann können Sie sich auch ein eigenes Bild von der Situation machen und diskutieren Sie vor Ort mit den Betroffenen.

Update November 2022

Die Naturzone im Bayerischen Wald wurde auf die geforderten 75 % ausgeweitet.