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Der Forstbetrieb Ebrach 17.000 ha (Bayerische Staatsforsten) deckt das geplante Nationalparkgebiet (11.250 ha) ab

Forstgeschichte:   Steigerwald Buchenblatt
  • bis 9. Jahrhundert weitgehend ungenutzt
  • erste Nutzungshinweise aus 12. Jahrhundert
  • ab 16. Jahrhundert Mittelwaldwirtschaft
  • ab 19. Jahrhundert Hochwaldwirtschaft
  • ab 1900 Buchenstarkholzzucht
  • ab 1972 Naturgemäße Waldwirtschaft

Baumstrukturen (Forsteinrichtung 2012 aus Exkusionsführer Forstbetrieb Ebrach Mai 2017): 

Baumart Größe Anteil
Buche 6.530 ha 40%
Eiche 3.461 ha 21%
Edellaubbäume 689 ha 4%
Sonst Laubbäume 1.305 ha 8%
Summe Laubbäume 11.986 ha 73%
Fichte 1.202 ha 7%
Kiefer 2.408 ha 15%
Tanne 34 ha 0,2%
Lärche 683 ha 4%
Douglasie 181 ha 1%
Summe Nadelbäume  4.509 ha 27%

Der Teil des Forstamtes Ebrach der als Nationalpark ausgewiesen soll, besteht überwiegend aus Laubwald. Der Anteil der Fichtenbestände liegt dort unter 5 %. Deshalb ist eine Ausbreitung des Fichtenborkenkäfers (Ips typographus) auch nicht zu befürchten.

Die Derbholzvorräte im Forstbetrieb sind angestiegen Bei den Inventuren 1994/97 lag der durchschnittliche Derbholzvorrat bei 273 Efm/ha. Die Vorräte stiegen 2010 auf 305 Efm/ha und 2016: 310,5 Efm/ha (ca 372 Vfm).


Waldstrukturen (ist - Stand 2014):

Klasse 1 Wälder (7 %)

Klasse 2 Wälder (17 %)

Klasse 3+ Wälder (4 %)

Klasse 3 Wälder (39 %)

Klasse 4 Wälder (33 %)


 

Naturraum

Steigerwald Waldhaus


Personal des Forstbetriebes (Exkursionsführer Stand 5/2017)


Jagd (Exkursionsführer Stand 5/2017)

Regiejagd (14.573 ha)

Pachtjagd ( 2.503 ha)

Verbiss 2016 (nach Taktverfahren)

 

 


Quellen: 
Exkursionsführer Forstamt Ebrach, Ulrich Mergner BaySF 12/2000 sowie 5/2017 und regionales Naturschutzkonzept 2014