50er Jahre: Planung einer Staustufe unterhalb der Befreiungshalle bei Weltenburg

70er Jahre: Planung von Staustufen bei Vohburg und Eining

1982: Staustufenplanungen wurden offiziell gestoppt

1992: Fertigstellung des Rhein-Main-Donau-Kanals

1996: Eröffnung des österreichischen Nationalpark Donauauen bei Hainburg mit 9.300 Hektar, davon ca. 65% Auwald-, 15% Wiesen- und ca. 20% Wasserflächen

2009: Plan der CSU für neue Staustufen und weiteren Ausbau der Donau

2013: Erfolg für den Naturschutz: Entscheidung des bayerischen Kabinetts die Donauauen zwischen Straubing und Vilshofen sanft auszubauen

Mai 2017: Aufnahme der Donauauen in die möglichen Nationalparkgebietsdiskussionen

Juni 2017: Studie zu sozioökonomischen Effekten in der Nationalparkregion Donauauen durch Prof. Dr. Hubert Job. Die Studie finden Sie hier (4,7 MB). Der Vergleich zu den anderen Gebieten Rhön/Spessart finden sie hier (0,9 MB).

Oktober 2017: Auch die Isarauen werden geprüft, ob diese im Verbund zu den Donauauen als Nationalpark ausgewiesen werden können

Januar 2018: Bürgerinitiative für einen Nationalpark in den Auwäldern gründet sich

April 2018: Der neue Ministerpräsident stoppt die Nationalparksuche trotz vieler Befürworter - Kommentar

Juli 2018: Als Ersatz für einen Nationalpark soll ein Donauaquarium gebaut werden. Zusammen mit dem Haus im Moos soll es Erhalt und Stärkung der Biodiversität der Donau mit ihrer Auelandschaft abdecken. Auch soll ein die Weltenburger Enge als Nationales Naturmonument ausgewiesen werden. Der eindrucksvolle Donaudurchbruch mit den Felsbereichen und ihrer schützenswerten Naturausstattung ist ein einmaliges Naturschauspiel. Link Unterschied Nationalpark/Nationales Naturmonument

 

Hintergründe zur Donau finden sie bei der Gregor Louisoder Umweltstiftung - Der Kampf um die Donauauen