• 1970 Ausweisung des Naturschutzgebiet Schachen und Reintal mit 4.185 ha im Wettersteingebiet
  • 1978 Ausweisung von 4 Naturwaldreservaten (Schrofen, Oberreintal, Friedergries und Wettersteinwald) mit insg. 214 ha
  • 1986 Ausweisung des Naturschutzgebiet Ammergebirge - mit 29.877 ha das größte Naturschutzgebiet Bayerns
  • 1989 Ausweisung von weiterem Naturwaldreservat "Jakelberg" mit 105 ha
  • 1997 erste Bewertung potentieller Nationalparkgebiete des  BfN mit dem Ammergebirge
  • 2005 Erster Vorschlag für einen Nationalpark Ammergebirge unter Einbeziehung  von Alpenvorlandmooren (Initiative Nationalpark Ammergebirge)
  • 2008 Nationalpark Kulissenanpassung um die forstwirtschaftliche Waldflächen im Flysch, da diese nicht im Staatsbesitz sind.
  • 2009 Forderung Ammergebirge für ein Nationalpark (EuroParc)
  • 2010 Weitere Kulissenanpassung. Herausnahme des Murnauer Moos (nur 10 % Staatsflächen). Bis auf den Eibsee sind in der dritten Version keine Privatflächen mehr enthalten. Größe 23.000 ha
  • 2011 Greenpeace Studie zu deutschen Buchenwäldern fordert einen Nationalpark Ammergebirge mit einem Suchraum von 30.000 ha
  • 2012 Das Ammergebirge wird als Hotspot der Biologischen Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz erklärt
  • 2013 Baumkronenweg im Walderlebniszentrum Füssen eröffnet - Investition als Reaktion auf die Nationalparkdiskussion
  • 2016 Auch die weiterführende Studie von Greenpeace und Bund Naturschutz zu Bayerns Wäldern fordert einen Nationalpark im Ammergebirge, der auch Flächen im Wetterstein/Reintal mit integrieren sollte
  • 2017 Das Ammergebirge wurde als Naturpark ausgewiesen. Ein Naturpark schützt den Wald aber nicht - hier die verschiedenen Schutzgebiete im Überblick.
  • 2018 Mit der Kabinettssitzung auf der Zugspitze im Juli 2018 will die Staatsregierung den Nationalpark Ammergebirge endgültig beerdigen. Vor allem die Vertreter der Bauern und Almer wollen zukünftige Beschränkungen durch einen Nationalpark nicht. Statt dem soll der Naturpark mit mehr Personal ausgestattet werden. Infozentren statt Waldschutz