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Antarktis

 

Hilf uns ein Meeresschutzgebiet im Weddelmeer zu verwirklichen

Greenpeace Schiff Esperanza im Südpolarmeer Eisberge treiben im Südpolarmeer

 

In den Eismassen der Antarktis stecken 85,7% des gesamten Süßwassers der Erde, gebunden im riesigen antarktischen Eisschild, der unseren kleinsten und kältesten Kontinent bedeckt. An seinen Rändern schließen sich große Schelfeisgebiete an, von denen gigantische Tafeleisberge kalben (siehe Bild oben). Das auf dem Meer schwimmende Eis stellt die Basis für das gesamte Ökosystem dar, denn der Krill – das erste Glied in der Nahrungskette – nutzt das Schelfeis als Kinderstube.

 

Buckelwale bei der Krilljagd Lebendiger Patagonischer Zahnfisch (Schwarzer Seehecht), der sich an an einer treibenden Langleine verfangen hat

 

Mit dem Inkrafttreten des Umweltschutzprotokolls im Antarktisvertrag (1998) wurde dieser einzigartige Naturraum offiziell zum Weltpark erklärt – ein riesiger Erfolg der internationalen Umweltschutzbewegung, hinter der auch eine der größten Greenpeacekampagnen stand. 

 

2016 kam ein weiterer Erfolg hinzu. Neben der Landmasse wurde ein Teil des Meeres unter Schutz gestellt. Mit einer Größe von rund 1.550.000 km² ist das Rossmeer damit aktuell das größte Meeresschutzgebiet der Welt. 

 

Trotzdem ist das Südpolarmeer ein bedrohter Lebensraum. Der Klimawandel lässt das Schelfeis schrumpfen, was die so wichtigen Krillbestände bedroht, die gleichzeitig immer mehr ins Visier industrieller Fangflotten geraten.

Hilf uns ein Meeresschutzgebiet im Weddelmeer zu verwirklichen