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WTO: Ungerechtigkeit mit System
Greenpeace informiert auf der Kundgebung zum 1. Mai in München

München, 1.5.2007 - Im Rahmen der Kundgebungen des DGB zum 1. Mai informierte Greenpeace am Viktualienmarkt in München über die Auswirkungen der Globalisierung.

Insbesondere die Welthandelsorganisation (WTO) ist eine treibende Kraft bei der Durchsetzung einer einseitig auf Freihandel ausgerichteten Politik der Industrieländer und der Konzerne. Andere Interessen, wie zum Beispiel Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit oder die Bedürfnisse der Entwicklungsländer, werden übergangen.

Neue Handelsregeln und eine neue Organisation müssen die WTO und deren Abkommen ersetzten. Die neuen Handelsregeln müssen umwelt- und sozialverträglich hergestellte Produkte fördern und nicht behindern, und den Entwicklungsländern einen selbstbestimmten Weg aus der Armut ermöglichen.