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Einladung an Ministerpräsident Stoiber zur Ausstellung "verstrahlt - verdrängt - vergessen"
Fotos von Robert Knoth mit Bildern von Atomopfern ab 17. Oktober in München

Einladungskarte für Ministerpräsident Stoiber

München, 8.10.06 - Damit er sich selber ein Bild von möglichen Auswirkungen der Atomkraft machen kann, hat die Münchner Greenpeace Gruppe am Montag vormittag den Bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) zur Eröffnung der Ausstellung "verstrahlt- verdrängt-vergessen" eingeladen. Die Einladungskarte ist etwa 2 Meter lang und zeigt das Titelmotiv der Ausstellung, ein unter den Folgen von Tschernobyl leidendes Mädchen. Sie wurde um 10.30 Uhr in der Staatskanzlei überreicht.

Tschernobyl-Ausstellung im Gasteig

Die Greenpeace-Ausstellungen zeigt die Folgen, die die Atomkraft in Teilen der Ukraine, Russland und Kasachstan verursacht hat. Sie besteht aus 80 Bilder des niederländischen Fotografen Robert Knoth, der festhielt, was heute gern verleugnet, gutgeredet oder totgeschwiegen wird: das Leid von Menschen, die von radioaktiver Verseuchung betroffen sind. Dazu reiste er nach Tschernobyl (Ukraine), nach Mayak und Tomsk (Russland) sowie nach Semipalatinsk (Kasachstan). Der Fotograf hat in Schwarz-Weiß-Porträts das Leid der betroffenen Menschen festgehalten - ihren Alltag unter schwierigen Bedingungen und ihre Versuche, dem Leben trotzdem ein wenig Glück abzuringen.

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