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Stoppt Castor!

Keine Atomtransporte nach La Hague!

Karlsplatz München, 17.03.2001Am Samstag, dem 17.03.2001, konnten sich die Münchener über die Risiken und Gefahren der Atomkraft und Wiederaufarbeitung, sowie über regenerative Alternativen der Energieversorgung informieren.

Aktivisten von Greenpeace haben ein Banner mit der Aufschrift "Stoppt Castor" entrollt und zu einem Fotoshooting mit "Edgar" - unserem "Prominenten" gegen Atomtransporte - aufgefordert. Viele Besucher haben sich zusammen mit "Edgar" ablichten lassen, um so mit ihrem Foto Ihren Protest gegen die geplanten Atomtransporte Ausdruck zu verleihen. Die Bilder können sie hier sehen.

Hintergrund sind die geplanten Atomtransporte in die französische Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague Ende März. Dabei sollen sechs Castorbehälter mit rund 85 Tonnen radioaktiven Abfällen in das Zwischenlager Gorleben transportiert werden. Die Rücknahme der radioaktiven Fracht aus Frankreich ist Voraussetzung für weitere Lieferungen von abgebrannten Brennelementen zur Wiederaufarbeitung nach La Hague. Greenpeace hat seit Jahren die Verstrahlung der Region um La Hague belegt und durch Studien den Recyclinggedanken einer Wiederaufarbeitungsanlage ad absurdum geführt.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.greenpeace.de/castor