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Laternenumzug für die inhaftierten Aktivisten
- der wahrscheinlich größte LaternenUmzug durch die Innenstadt
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München, 16.11.2013 - 250 Demonstranten protestierten mit einem Laternenumzug vom Max-Josephs Platz zum russischen Konsulat für die Freilassung der Aktivisten. Auf der 2,5 km langen Strecken schlossen sich immer mehr Bürger und Bürgerinnen dem Protestzug an. Sie fordern die sofortige Freilassung der 28 Aktivisten und zwei Journalisten. 58 Tage in Untersuchungshaft ohne jeglichen Anklagegrund aus unserer Sicht ist lang genug. Nach der Verlegung der Inhaftierten nach St. Petersburg haben die russischen Ermittlungsbehörden einen Antrag für weitere drei Monate in Untersuchungshaft gestellt, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Das Bezirksgericht muss bis zum 24. November über die Verlängerung der Untersuchungshaft von jedem einzelnen Inhaftierten entschieden haben. „Die Behörden ermitteln bereits seit zwei Monaten in einem Verbrechen, das nie begangen wurde. Wofür brauchen die Ermittler drei weitere Monate? Diese mutigen Männer und Frauen haben friedlich gegen Ölbohrungen in der Arktis protestiert und sich so für den Schutz dieses einmaligen Lebensraumes eingesetzt“, sagt Jörg Feddern, Öl-Experte von Greenpeace.
Die Laternen symbolisieren nun mehr ein Licht der Hoffnung und des Friedens.

Heute wurde weltweit für die Freilassung der Aktivisten protestiert. Allein in Deutschland protestierten 2000 Menschen in München, Hamburg, Berlin, Frankfurt und Bonn. (Sitze der russ. Konsulat/Botschaft)