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Mit "Dieselschweinen" gegen Dieselruß

Dieselschweine an der Donnersberger Brücke in München

München, 24.7.03. Drei "Dieselschweine" - mit großen Schweinerüsseln und -ohren umgebaute Fahrzeuge - haben am Donnerstag München besucht, zunächst an der Donnersberger Brücke, dann am Stachus. Mit einem Mercedes CDI, einem Smart und einem VW Lupo protestiert Greenpeace gegen die strikte Weigerung der deutschen Autoindustrie, serienmäßig Filter gegen gefährlichen Dieselruß in ihre Fahrzeuge zu einzubauen.

Auf dem "Mutterschwein", einem Mercedes-Benz, ist zu lesen: "Kaufen Sie keinen Diesel ohne Rußfilter". Auf den "Dieselferkeln" Smart und VW steht: "Wenn ich groß bin, möchte ich kein Dieselschwein sein" und "Ich will auch'n Rußfilter haben". Greenpeace präsentiert zudem einen Mercedes, den die Umweltschützer mit einem Rußfilter ausrüsten ließen. Dieser könnte problemlos in alle Dieselfahrzeuge eingebaut werden.

Die ultrafeinen Rußpartikel aus Dieselautos lagern sich in der Lunge ab und können über die Zellmembran ins Blut gelangen. Sie verursachen Allergien, Asthma, Herzinfarkt und Krebs.

"Tausende Menschen sterben jedes Jahr an Dieselkrebs, obwohl es einfache technische Lösungen dagegen gibt", sagt Greenpeace-Sprecher Günter Hubmann in München. "DaimlerChrysler muss alle Diesel-Neuwagen mit Filtern ausstatten und ältere Fahrzeuge nachrüsten."

Ein Dieselrußfilter reduziert den Ausstoß von Rußpartikeln um 99 Prozent. Für nur 200 Euro könnte DaimlerChysler jedes neue Fahrzeug serienmäßig mit einem Rußfilter ausrüsten. Dann würde der Konzern aufhören, Menschen mit Dieselruß zu vergiften.

Das können Sie tun:

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Mehr finden Sie auch unter www.dieselkrebs.de sowie unter www.greenpeace.de.