Greenpeace überbringt Papierherstellern "Weihnachtsgruß" in München

Greenpeace-Aktion am Deutschen Museum in München, 2.12.1999München - Mitglieder der Umweltorganisation Greenpeace überbringen den Vertretern des Verbandes der deutschen Papierfabriken (VDP) einen ungewöhnlichen Weihnachtsgruß: Mehr als 1300 Firmen und Geschäfte aus dem ganzen Bundesgebiet appellieren an die Papierproduzenten, künftig kein Urwaldholz mehr für die Papierherstellung zu verwenden. Zusammen mit zwei verkleideten "Bären", die die Tierwelt des kanadischen Urwaldes symbolisieren, kletterte die Greenpeacerin im Nikolaus-Kostüm auf den Balkon des Deutschen Museums, in dem heute die VDP-Jahresversammlung stattfindet, und übergab die 1300 Briefe in einem großen Geschenkpaket. Hintergrund der Aktion: am 14. Dezember werden Vertreter der Papierindustrie und der großen Zeitschriftenverlage entscheiden, ob sie ihre Verträge mit kanadischen Forstunternehmen wegen der anhaltenden Urwaldzerstörung in Kanada kündigen oder nicht. Dabei geht es um ein Auftragsvolumen von mehreren Hundert Millionen Mark.

Lesen Sie auch die vollständige Pressemitteilung zur Greenpeace-Aktion.

Kahlschlag: Ein Totempfahl für den kanadischen Urwald

Ein Totempfahl für den kanadischen Urwald Im Rahmen einer bundesweiten Tour werden zwei Nuxalk-Indianer aus British Columbia vom 15. bis 17. Juli in München erwartet. Auf ihrer Tour schnitzen sie aus einer 600 Jahre alten Rotzeder einen Totempfahl. Die Nuxalk wollen damit auf die Zerstörung ihrer Heimat, des Great Bear-Regenwaldes an der kanadischen Westküste, aufmerksam machen.

Die Orte und Termine in München:

Do., 15.07.1999 ab 14.00 Uhr  Marienplatz
Fr., 16.07.1999 ab 14.00 Uhr Odeonsplatz
Sa., 17.07.1999 ab 16.00 Uhr Feierwerk (Hansastr.)

Weitere Informationen zum Thema Wald finden Sie unter unserer Themen Seite. Wir haben auch einen kurzen Bericht von der Greenpeace Totem-Tour in München für Sie zusammengestellt.

Aktion gegen den Kahlschlag im "Great Bear Rainforest"

Greenpeace-Aktion Kanadisches Konsulat München, Mai 1999 Aktivisten der Greenpeace-Gruppe München beteiligen sich an einer bundesweiten Aktion gegen die Wiederaufnahme des Kahlschlages des kanadischen Regenwaldes. Vertreter von Greenpeace übergeben dem kanadischen Konsul in München eine Petition, in der sie die Aufrechterhaltung des Einschlagmoratoriums fordern. Weitere [Informationen zum Thema Wald] und die [aktuelle Pressemitteilung] können eingesehen werden.