"Kids for Forests" starten durch!
Banner malen zum Schutz der Urwälder

München, 28. 1. 2006 - Kinder des internationalen Greenpeace-Jugendprojekts "Kids for Forests" (Kinder für den Urwald) sammelten heute in der Neuhauser Str. am Richard-Strauss-Brunnen Unterschriften für den Schutz der weltweiten Urwälder. Passanten unterschrieben aber nicht einfach auf Listen, sondern auf großen, bunten Transparenten. Ausserdem konnten sie mit Ihrem Foto für den Schutz der letzten Urwälder eintreten. Zeitgleich gestalteten auch "Kids for Forests" in Köln, Bonn, Trier, Frankfurt am Main - die machen alle mit!!! solche Unterschriften-Banner.

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann das zusätzlich auch im Internet unter www.greenpeace4kids.de. Die Unterschriften sind bestimmt für Umweltminister Sigmar Gabriel und die Vertreter der UN-Konferenz über Biologische Vielfalt im März in Brasilien.

Aktion München 07.05.05
Mitglieder der Greenpeace Gruppe München protestieren heute vor der Butlers-Filiale im Tal gegen Produkte aus Holz von dubioser Herkunft

Protest gegen Gartenmöbel aus Urwald-Raubbau

München, 07.05.2005 - Aktivisten der Greenpeace-Gruppe München protestieren heute ab 12 Uhr vor der Filiale des Möbel-Anbieters Butlers im Tal 26 gegen den Verkauf von Gartenmöbeln aus Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde. Dabei wurden Gartenmöbel aus dem tropischen Holz Nyatoh in der Butlers Filiale im Tal mit Aufklebern mit der Aufschrift "Finger weg! Urwaldzerstörung!" gekennzeichnet und die Kunden im Laden und Passanten vor der Filiale mit Flugblättern informiert. Butlers hat weitere Filialen in München und in anderen Städten in Deutschland. Die offizielle Pressemeldung finden Sie hier
Die offizielle Pressemeldung finden Sie hier

Flyer mit Fakten "Zerstörerischer Luxus im Garten"
Der Lebensraum von indonesischen Tieren geht durch den Luxus im Garten für immer verloren. Darunter fallen Orang-Utans und der indonesische Königstiger.

Aktuelle Erfolgsmeldung:
Inzwischen zeichnen sich erste Erfolge der Greenpeace Proteste ab: So hat die Kölner Zentrale der Firma Butlers 3 Tage nach der Münchner Greenpeace-Butlers-Aktion gegenüber Greenpeace erklärt, dass sie nun den Verkauf von Gartenmöbeln aus Urwaldholz, das nicht das glaubwürdige FSC Zeichen trägt, diese Saison auslaufen lassen und nächste Saison nicht wieder aufnehmen werden.


München 20.11.04 - Greenpeace unterstützt das Volksbegehren Wald in der Fußgängerzone mit den Worten "Rettet den Wald". Der zweiwöchige Eintragungszeitraum für das Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" beginnt am 16. November. Bis 29. November haben Bayerns Bürger damit die Chance, über die Zukunft von Bayerns Wäldern mit zu entscheiden. Das Ministerium des Innern gab dem Antrag des Wald Bündnis Bayern für das Volksbegehren statt.
Die Regierung will die Staatswälder nur noch gewinnorientiert bewirtschaften lassen. Naturerlebnis, Erholung, Trinkwasserschutz drohen auf der Strecke zu bleiben. Unterstützen Sie das Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" unter:
Mehr Informationen hier: http://www.volksbegehren-wald.de

Papier hat viele Seiten

Wir setzen Zeichen - Schulen pro Recyclingpapier!

Greenpeace in Kooperation mit Pro Regenwald macht mit bei der Aktion "Schulmaterialien aus Recyclingpapier" der Initiative 2000 plus. Die Initiative 2000 plus ist eine Partnerschaft von Umwelt- und Verbraucherverbänden, die sich für den Einsatz von Recyclingheften in Schulen stark macht. Ziel ist es, den Anteil an Recyclingpapier bei Schulmaterialien, der derzeit bei nur ca. 5 % liegt, zu erhöhen. Ziel ist es auch, das Bewusstsein für den immensen, allgegenwärtigen Papierverbrauch zu schärfen und die Folgen für die Umwelt (Wo kommt das Papier her ... Regenwald ...) aufzuzeigen. Den abstrakten Schlagworten - Regenwaldabholzung, Zerstörung des Lebensraums von Ureinwohnern - soll ein Gesicht gegeben werden. mehr...

Weitere Informationen

PDFWoran erkennt man umweltfreundliches Papier? (PDF, 112 KB)

PDFSchulhefte, Schreibwaren und Büromaterial (PDF, 53 KB)

 

"copy right!" - Recycling-Papier ist Umweltschutz

Das Problem

Der Papierkonsum pro Kopf ist in Deutschland auf 214 kg gestiegen und gleichzeitig ist der Anteil an Recyclingpapier in den letzten Jahren weiter gesunken. Kahlschlag in Urwäldern, Einsatz von Chemikalien und Wasserverschwendung sind die Folgen.

Genau aus diesem Grund haben bereits zahlreiche Stadtverwaltungen und staatliche Einrichtungen und Institutionen in Deutschland den Verbrauch von "normalem" weißem Papier eingestellt und sind auf Recyclingpapier umgestiegen.

Daß gerade die Universitäten in Sache Umweltschutz ihre Bildungsmeinende Rolle ernst nehmen und durch den einfachen, kostengünstigen Umstieg auf Recyclingpapier den richtigen Weg weisen könnte man als selbstverständlich empfinden. Doch in der Ludwig-Maximilian-Universität scheint keiner der Verantwortlichen sich dieser Selbstverständlichkeit bewußt zu sein, denn entsprechende Anfragen von Greenpeace München blieben bislang ohne Antwort.

Die Aktion

Deshalb unternahm Greenpeace pünktlich zum Semesteranfang am Montag den 15., Dienstag den 16. und Mittwoch den 17.April eine Info-Aktion vor der Mensa und sammelte die Unterschriften von Studenten, die auch nicht verstehen konnten, daß Ihre Uni nicht bereit ist sich mit dem Umstieg auf Umweltpapier am Schutz der letzten Urwädler zu beteiligen.

Über 300 Stundenten hinterließen an diesen drei Tagen ein Autogramm in der Greenpeace-Unterschriftenliste, die Dr. H. Rust, Kanzler der Ludwig-Maximilian-Universität überreicht werden soll.

Sie können sich auch noch online für Recyling-Papier an der LMU einsetzen. Dazu haben wir hier eine Email vorbereitet, die Sie an den Kanzler oder die einzelnen Fakultäten senden können.

Weitere Informationen finden Sie unter Papier

Infostand an der LMU Infostand an der LMU
Der Greenpeace Info-Stand vor der Mensa
Infostand an der LMU Infostand an der LMU
Studenten unterschreiben bei der Greenpeace Protest-Aktion am Dienstag den 16. April
Infostand in der Kaufinger Strasse in München

Hilfe! Rettet die letzten Urwälder der Erde

Am Freitag, dem 1. März von 10:30 - 15:30 Uhr, informierte die Greenpeace-Gruppe München am Richard-Strauss-Brunnen in der Fussgängerzone (Kaufinger Str.) in München über die Bedrohungen und den Schutz der letzten Urwälder unserer Erde. Dort konnten die Münchner in einer Ausstellung und einer Multimedia-Präsentation Eindrücke aus dem Urwald, aber auch von dessen Zerstörung erhalten, eine 1200 Jahre alte Urwaldbaumscheibe bewundern und die im Urwald lebenden Tiere anhand von einem ca. 4m großen Bären und Tierkostümen kennenlernen. Es wurden viele Unterschriften gegen weitere Urwaldvernichtung gesammelt und über die uns alle betreffende Problematik und die Handlungsmöglichkeiten informiert werden. Ab 16 Uhr fand dann ein Demonstrationszug vom Sendlinger Tor zur Theresienhöhe vor ein Möbelhaus statt.

"Wer Urwaldholz kauft, zerstört nicht nur die letzten Urwälder, sondern auch den Lebensraum der Urwaldtiere. Ohne Urwald keine Waldelefanten, Orang-Utans und Bären", sagt Christian Leithaeuser von der Greenpeace-Gruppe München. Passanten können eine Postkarte an Bundeskanzler Gerhard Schröder unterschreiben - mit der Aufforderung, bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen generell auf Urwaldholz zu verzichten und sich auf den nächsten internationalen Konferenzen für den Urwaldschutz stark zu machen.

Demonstration auf der Theresienhöhe in München Weltweit sind die "Fantastischen Sieben", die letzten sieben noch existierenden großen Urwaldregionen, akut vor Abholzung bedroht. Ob in Südostasien, in Afrika, am Amazonas, in Chile, in Kanada, im europäischen Teil Russlands oder in Sibirien: Weltweit sind die letzten großen Urwälder extrem gefährdet: Beispiel Orang-Utan: in den letzten zehn Jahren halbierte sich die Anzahl dieser Menschenaffen auf nur noch 20.000. Wenn die Urwaldvernichtung weiter so voranschreitet, ist der Orang-Utan in etwa zehn Jahren ausgestorben. Auch Deutschland trägt dafür Mitverantwortung: Jährlich wird Holz im Wert von zwei Milliarden Mark aus Urwäldern - gerade auch aus den "Fantastischen Sieben" - importiert.

Es bestehen jedoch Möglichkeiten, auf Holz zurückzugreifen, das nicht aus Urwaldvernichtung stammt; Naturland- und FSC-zertifiziertes Holz, das nach ökologischen und sozialen Kriterien bewirtschaftet wurde. Wenn die Verarbeiter von Holz sicher stellen wollen, dass das von ihnen gekaufte oder verwendete Holz nicht aus zerstörerischer Forstwirtschaft (wie z.B. Raubbau in den letzten Urwäldern) stammt, sollten sie Holzprodukte mit dem entsprechenden Logo (Naturland oder FSC) kaufen.

Um die letzten wunderschönen Urwälder und ihre Vielfalt an Tieren und Pflanzen zu erhalten, ist jedoch die Hilfe der Politik notwendig: Die Regierungen der Welt müssen endlich effektive Maßnahmen zum Schutz der letzten Urwälder in die Wege leiten. Konkret muss die Motorsäge in den "Fantastischen Sieben" erst einmal angehalten werden. Es müssen Schutzzonen der letzten Urwaldgebiete geschaffen und die übrigen Gebiete ökologisch bewirtschaftet werden.

Auf dem Urwaldgipfel des Übereinkommens für biologische Vielfalt ( COP6 - CBD ) vom 8. - 19. April 2002 in Den Haag soll ein zehnjähriger Aktionsplan für die Urwälder erarbeitet werden. Die Ergebnisse dieses Treffens werden über das Schicksal der verbliebenen Urwälder und über das Überleben tausender Tiere und Pflanzen entscheiden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.greenpeace.de.

Ohne Urwälder keine Waldelefanten, Orang-Utans und Bären

Greenpeace-Gruppe München fordert von Regierung mehr Urwaldschutz

Demonstration und Infostand am 1.12.01 in der Münchner Innenstadt

Rettet die letzten Urwälder - Demonstration auf dem Max-Joseph-Platz in MünchenTrotz regnerischen Wetters demonstrierten am Samstag Mitglieder der Greenpeace-Gruppe München von 12:00 - 13:30 Uhr für die Rettung der letzten Urwälder auf unserer Erde. Um 12:00 Uhr marschierten Greenpeacer, verkleidet in Kostümen von sieben verschiedenen Urwaldtieren (Orang-Utan, Waldelefant, Jaguar, Andenhirsch, Bär, Wolf und Tiger repräsentieren die sieben letzten Urwälder der Erde), durch Münchens Straßen. Los ging es vom Max-Joseph-Platz über die Residenzstraße, Dienerstraße, Rindermarkt, Oberanger, Sonnenstraße, Stachus, hin zum Odeonsplatz. Dort gab es dann ab 14:00 Uhr einen Informationsstand mit einer Multimedia-Präsentation, einem ca. 4m großen Bären und Tierkostümen. Es wurden viele Unterschriften gegen weitere Urwaldvernichtung gesammelt.

Lesen Sie auch unsere Presseerklärung. Weitere Informationen finden sie unter www.greenpeace.de/urwald.

Auftakt am Max-Joseph-PlatzDemonstrationszug auf der Sonnenstrasse

Aktion bei der Nepomuk-Brücke in Starnberg am 3.11.01

Nepomuk-Brücke in StarnbergStarnberg, 3.11 .2001 - Mitglieder der Greenpeace-Gruppe München informieren heute, von 11.00 bis 16.00 Uhr, an der Nepomuk-Brücke in Starnberg (Nepomukweg am Wasserpark) sowie in elf weiteren deutschen Städten über die vortschreitende Zerstörung der letzten Urwälder der Erde. 
Sie tragen Masken von sieben Urwaldtieren ( Die Urwaldtiere Orang-Utan, Waldelefant, Jaguar, Andenhirsch, Bär, Wolf und Tiger repräsentieren die sieben letzten Urwälder der Erde.) Bis Mitte Dezember werden Greenpeace-Gruppen den Einsatz von Urwaldholz recherchieren und aufdecken. Da die Nepomuk-Brücke erst im Frühjahr 2001, unter Verwendung der Tropenholzart Bongossi - trotz etlicher Einwände von Naturschutzverbänden sowie aufmerksamer Mitbürger, fertiggestellt wurde, nimmt die Greenpeace-Gruppe München dieses anschauliche Beispiel in unserer nächsten Umgebung zum Anlaß, die leider immer noch übliche Nutzung von Urwaldholz auch bei öffentlichen Bauten anzumahnen.

Lesen Sie auch unsere Presseerklärung.

Ökologische Waldnutzung in München

Stadtwald München von Naturland mit Unterstützung der Umweltverbände BUND, Robin Wood und Greenpeace zertifiziert

Neuer Erfolg für die Ökologische Waldnutzung:

Gratulation zum  ZertifikatDer 4.600 Hektar große Wald der Landeshauptstadt München ist jetzt ein zertifizierter Öko-Wald. Am 09.10.2001 übergab Naturland Geschäftsführer Gerald A. Herrmann der Stadt München das Naturland Zertifikat zur Ökologischen Waldnutzung. Die Landeshauptstadt setzt damit ein wichtiges Signal für Bayern, aber auch bundesweit.

Lesenwertes zur Greenpeace - Kampagne und mehr....

"Wütende Großmütter" und Greenpeace für Kanadas Wälder in München

MD Papier mitverantwortlich für Urwaldzerstörung

München-Dachau, 13.12.2000 - Deutsche Papierhersteller sind mit verantwortlich für die Zerstörung der letzten Urwälder Kanadas. Deshalb protestieren am 13.12.  die "Raging Grannies" (wütende Großmütter) aus Kanada und Greenpeace auf dem Widerstandsplatz gegen die Firma MD Papier. Zur Zeit verbüßt eine der "Raging Grannies", die 72-jährige Urgroßmutter Betty Krawczyk, wegen ihres Protestes gegen die Kahlschläge kanadischer Holzkonzerne eine einjährige Haftstrafe. Auch um diese außergewöhnliche Härte gegen eine gewaltfreie Umweltschützerin anzuprangern, reisen die alten Damen durch Deutschland. 
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