ABSURDISTAN STEIGERWALD, DER FILM 

Absurdistan Steigerwald, eine politische Satire. Der Film der Münchner Greenpeace Waldgruppe zeigt die bizarre Geschichte um den Steigerwald und seine üppigen Jahrhunderte alten Buchenwälder. Nach fast einem Jahrzehnt des Hin und Hers darf er nun kein Nationalpark werden. Mehr Infos finden Sie hier: www.greenpeace-muenchen.de/nationalpark

Siemens: Keine Staudämme im Amazonas!
Staudämme, gebaut mit deutscher Technologie, vernichten die Urwälder im Amazonas
<<  Bild 1/3  >>

München, 30. Juli 2016 - Greenpeace-Aktivisten machen auf der Wittelsbacherbrücke auf die von Siemens geplante Beteiligung am Tapajos-Staudamm aufmerksam.

Durch den Staudamm würde eine Fläche, doppelt so groß wie München, überflutet. Das sensible Ökosystem am Amazonas, mitsamt seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt würde großflächig zerstört, die indigenen Munduruku gegen ihren Willen umgesiedelt. Greenpeace fordert Siemens' Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser auf, die geplante Beteiligung zu verwerfen. Eine Beteiligung würde weder den Vereinbarungen der Pariser Klimakonferenz entsprechen, noch dem Image von Siemens. Das Anheizen des Klimawandels, die Tötung unzähliger, teils noch unentdeckter Tierarten und die Vertreibung der eingeborenen Bevölkerung, kann schlichtweg weder als grün noch als innovativ bezeichnet werden.

Siemens: Keine Staudämme im Amazonas!
Das geplante Tapajós-Staudammprojekt gefährdet den größten Regenwald der Erde

TapajósMünchen, 18.Juni 2016 - Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen die Zerstörung des größten noch verbliebenen Regenwaldes der Erde.

                                                                                                                                                                                                             Foto: Mesch/ Greenpeace

Die brasilianische Regierung treibt den Ausbau von Wasserkraftwerken im Amazonas weiter voran. Eine der Regionen, die es am schlimmsten treffen könnte, ist die Region entlang des Tapajós, einem der letzten unberührten Flüsse des Amazonas-Beckens und gleichzeitig eine der artenreichsten Gegenden der Erde. Mehr als 40 Dämme sind hier im Bereich des Rio Tapajós in Planung. Der Größte von ihnen ist der Sao Luiz do Tapajós (SLT) Staudamm. Durch seinen Bau würden voraussichtlich fast 400 km2 Urwald überflutet und durch indirekte Auswirkungen weitere 2.200 km2 zerstört.

Wer profitiert in erster Linie vom Tapajós-Staudammprojekt?

Das SLT-Projekt hat bereits das Interesse einer Reihe von brasilianischen und ausländischen Energieunternehmen auf sich gezogen. Sie haben zwei Konsortien gebildet und Vorstudien in Auftrag gegeben. Es ist zu erwarten, dass sie sich entsprechend um den Projektauftrag bewerben werden. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass sich weltweit tätige Maschinenbau- und Elektronikkonzerne, die bereits Erfahrung mit dem Bau von Wasserkraftwerken im Amazonas-Gebiet haben, ebenfalls an dem geplanten Projekt beteiligen werden. Zu ihnen gehören General Electric, Voith Hydro (ein Joint Venture aus Siemens und Voith) und Andritz. Unter dem Deckmantel dieser internationalen Unternehmen und Institutionen, die diese Projekte seriös wirken lassen, wird Brasiliens Vorliebe für Wasserkraft im Amazonas-Gebiet dennoch dazu führen, dass nicht die Bevölkerung von diesen Projekten profitiert, sondern nur einige Wenige.

Welche Forderungen stellt Greenpeace?

Greenpeace fordert von der brasilianischen Regierung:

  • keine neuen Wasserkraftwerke im Amazonas-Biome
  • Abgrenzung des Landes der indigenen Munduruku in Sawré Muybu
  • Respekt gegenüber den Rechten der indigenen Bevölkerung, wie in der brasilianischen Verfassung, der ILO-Konvention 169 und der UNDRIP verankert
  • Gewährleistung effektiver Maßnahmen für identifizierte Schutzgebiete im Tapajós-Becken

Greenpeace fordert von Unternehmen, die eine Beteiligung oder Finanzierung des SLT-Staudammes in Erwägung ziehen:

  • Öffentliche Distanzierung von dem Tapajós-Staudammprojekt
  • Keine weitere Teilnahme an anderen umwelt- und sozialunverträglichen Wasserkraftprojekten
  • Investitionen in saubere erneuerbare Energien, wie Wind- und Sonnenenergie, sowie in Energie-Effizienz-Maßnahmen

 

Siemens: Keine Beteiligung an Staudammprojekt im Amazonas
Staudämme, gebaut mit deutscher Technologie, vernichten die Urwälder im Amazonas
Siemens Protest gegen Amazonas Staudamm

München, 13.04.2016 - Ein neuer Greenpeace-Bericht zeigt die Verstrickung internationaler Konzerne wie Siemens in umweltzerstörerische Staudammprojekte im Amazonas-Regenwald. Greenpeace-Aktivisten protestierten deshalb vor der Firmenzentrale in München. Sie stellten Lebensgroße Fotos von Mitgliedern des indigenen Munduruku-Volks auf, dessen Lebensraum am Amazonas durch die Bauvorhaben gefährdet ist. Deren Botschaft: „Siemens, zerstöre meine Heimat nicht“, So forderten die Aktivisten das Unternehmen auf, sich nicht am nächsten Großprojekt der brasilianischen Regierung zu beteiligen.

Am Tapajós-Fluss und an seinen Seitenarmen plant Brasilien den Bau von 40 neuen Staudämmen. Die bis zu 7,6 Kilometer langen Staudämme würden den letzten noch frei fließenden Strom südlich des Amazonas, zerschneiden. Durch den ersten geplanten Damm entstünde ein Staubecken mit einer Fläche mehr als doppelt so groß wie München. Das Tapajós-Tal, eine der artenreichsten Regionen im Amazonas-Regenwald, würde überschwemmt - mit dramatischen Folgen. Das hier lebende indigene Volk der Munduruku müsste seine Heimat verlassen. Riesige Urwaldflächen sowie zahlreichen Seen und Inseln würden zerstört werden. Der Lebensraum von Jaguar, Flussdelfin und Seekuh sowie hunderten Fisch- und Vogelarten wäre bedroht. Greenpeace unterstützt daher die Munduruku im Kampf für ihre Landrechte.

Mehr zum Protest gegen das Staudammprojekt in Brasilien

Siemens: Keine Beteiligung an Staudammprojekt im Amazonas

Allianz, keine Staudämme im Amazonas!
NGOs warnen vor einer Beteiligung am Bau des geplanten Tapajós-Staudammes in Brasilien
<<  Bild 1/2  >>

München, 04.05.2016. Auf der Hauptversammlung der Allianz-Versicherung in München haben Aktivist/inn/en von Greenpeace und anderen NGOs die Aktionäre über den Bau des São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm im Herzen des Amazonas-Regenwaldes informiert. Der Staudamm würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.
Wir fordern von den möglichen Beteiligten Siemens, Allianz & Co.: "Keine Staudämme im Amazonas": http://fal.cn/2dR0

Augen auf bei Palmöl und Papier

Palmöl in Alltagsprodukten und Nutzung von Recyclingpapier

GP-Palmoel 20151031

München, 21.10.2015 – Greenpeace München informiert Passanten am Marienplatz über die Verwendung von Palmöl in Alltagsprodukten und fordert zur Nutzung von Recyclingpapier auf.

Weltweit fällt jeder fünfte Baum nur für Papier. Der stetig steigende Papierhunger ist verantwortlich für die Vernichtung der nordischen Urwälder und die Umwandlung von Wäldern in Baumplantagen. Jährlich werden ca. 16,1 Mio ha Urwald zerstört.

Greenpeace fordert daher die Nutzung von Recyclingpapier im Alltag und im Büro, denn es ist wesentlich umweltverträglicher als Frischfaserpapier (Mehr Infos zu Papier)

Auch der konventionelle Anbau von Palmölplantagen trägt zur weitläufigen Vernichtung der Urwälder bei. Palmöl stammt oft aus Raubbau in Indonesien bzw. verdrängt dort die letzten Regenwälder.

Greenpeace empfiehlt deshalb die Verwendung von Bio-Produkten und fordert die Regenwald-Abholzung für Palmölplantagen umgehend zu beenden (Mehr Infos zu Palmöl)

Klarheit bei Keks & Co.
Palmöl in Alltagsprodukten

Palmöl

München, 13.12.2014

Greenpeace München informiert vor dem PEP in Neuperlach über die Verwendung von Palmöl in Alltagsprodukten.

Seit dem 13.12. muss gemäß einer EU-Richtlinie zur besseren Lebensmittelkennzeichnung auf der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt werden, ob Palmöl enthalten ist. Die bisher oft übliche Bezeichnung "Pflanzenfett" oder "pflanzliches Fett" ist nicht mehr ausreichend.

Konventionelles Palmöl stammt oft aus Raubbau in Indonesien bzw. verdrängt dort die letzten Regenwälder. Das Ersetzen von Palmöl durch andere Pflanzenöle ist jedoch keine Lösung, da der Anbau anderer Ölpflanzen mit noch größerem Flächenverbrauch verbunden ist. Greenpeace empfiehlt deshalb die Verwendung von Bio-Produkten und fordert ein Ende der Beimischung von Pflanzenölen in Kraftstoffen (Bio-Diesel-Anteil).

Mehr zum Thema erfahren Sie unter www.greenpeace.de/themen/waelder/klarheit-bei-keks-co

 

Protest an der Staatskanzlei gegen die Industrialisierung bayerischer Wälder
WaldStaatskanzlei 20121128

München, 28.11.2012. Greenpeace-Aktivisten fordern Ministerpräsident Horst Seehofer auf, sich für den Schutz des Waldes einzusetzen. Sie protestieren an der Staatskanzlei in München mit einem elf mal elf Meter großem Banner, an dem zu lesen ist: "Warum verheimlichen Sie Daten, Herr Seehofer?"

Mehr unter www.greenpeace.de

Baumpaten gesucht
Gruppenaktionstag zum Schutz alter Buchenwälder
 GAT Buchenwälder

München, 16.3.2013

Greenpeace-Aktivisten informieren in der Neuhauser Straße über den Schutz alter Buchen. In 45  Innenstädten Deutschlands sucht Greenpeace Baumpaten für von der Fällung bedrohte alte Buchen im Spessart. Greenpeace setzt sich für mehr Waldschutz und eine ökologische Bewirtschaftung des Waldes auch in Deutschland ein. Mit einer Baumpatenschaft kann jeder ein Zeichen setzen für einen besseren Schutz unserer heimischen Buchenwälder und sich für "Urwälder von morgen" in Deutschland engagieren. Bürger, die eine unentgeltliche Patenschaft übernehmen, erhalten eine Urkunde mit den genauen Koordinaten "ihres" Baumes. So können sie die Bäume auf der Karte genau zuordnen.  Auf www.greenpeace.de/baumpate kann man auch online eine Patenschaft übernehmen.

Kulturdult im Nussbaumpark
Infostand zum Thema Buchenwälder
Infostand im Nussbaumpark auf der Kulturdult

 

München, 23.6.2012

"Schützt die alten Buchenwälder"

Unter diesem Motto beteiligte sich Greenpeace München an der diesjährigen Kulturdult Ludwigsvorstadt/ Isarvorstadt im Nussbaumpark.

Besucher der Kulturdult konnten sich zur Bestimmung von Umfang und ungefährem Alter der Buchen in Ihrer Umgebung drei Meter lange Maßbänder und eine zugehörige Anleitung mitnehmen sowie sich an einer Postkartenaktion mit einem Aufruf an Ministerpräsident Horst Seehofer beteiligen.

Hier können Sie Ministerpräsident Horst Seehofer per Mail auffordern seiner Verantwortung für den Schutz der Buchenwälder nachzukommen.