Presseerklärung vom 21. September 2001

Greenpeace erstmals Infostand auf der Wiesn

Die Greenpeace Gruppe München informiert am 25.09.2001 die Besucher im Ammerzelt über naturnahe Landwirtschaft

Logo &quote;Für eine naturnahe Landwirtschaft&quote;Am Dienstag den 25.09.2001 informiert die Greenpeace Gruppe München, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr, die Besucher auf der Wiesn im Rahmen ihrer neuen Landwirtschaftskampagne im Ammerzelt. Greenpeace sieht diesen Festwirt als positives Beispiel, denn alle Geflügelprodukte in diesem Zelt stammen aus ökologischem Landbau und sind sogar Bioland zertifiziert, d.h. die Tiere stammen nicht aus Massentierhaltung, erhalten garantiert gentechnikfreie Futtermittel und keine Präventivbehandlung mit Antibiotika.

Die BSE- und MKS-Skandale haben es gezeigt: In der Landwirtschaft muss sich einiges ändern. Ein wichtiger Punkt dabei ist, die Verbraucher zu informieren. Das dieses nicht immer negativ sein muss, zeigt die Greenpeace Gruppe München mit ihrer Aktion beim Ammer. Im Ammerzelt wird ein Infostand stehen und ein Banner mit dem oben abgebildeten Logo wird aufgehängt. Greenpeace-Aktivisten werden Bauchläden mit kleinen Biobauernhöfen durch die Reihen tragen und stehen den Zeltbesuchern so jederzeit und überall für Informationen zur Verfügung. Die Gäste im Zelt haben die Möglichkeit sich an Unterschriften-Aktionen zu beteiligen, erhalten kleine give-aways und können sich natürlich in erster Linie informieren.

„Wir wünschen uns, dass sich auch die anderen großen Festwirte an diesem positiven Beispiel von Ammer orientieren und ihre gesamten Speisen umstellen“ sagt Doris Fuchs, Greenpeace München, „Im letzten Jahr wurden rund 680.000 Hendl auf dem Münchener Oktoberfest verkauft. Diese Tiere werden oft unter schlimmen Bedingungen, binnen kürzester Zeit auf Schlachtreife gemästet. Das muss sich ändern.“, so Doris Fuchs weiter.

Die Greenpeace Gruppe München möchte auch in Zukunft mit den Bierzeltbetreibern in den Dialog treten. Der Verbraucherschutz fängt bei der richtig eingeschänkten Maß an, aber er sollte weiterführen bis auf den Teller der Oktoberfest Besucher. Verbraucher haben auch das Recht auf Qualität bei den Speisen.